Manuelle Schmerztherapie


Anwendung der manuellen Schmerztherapie am Arm eines Patienten durch gezielte Handgriffe der Therapeutin.

Wir unterscheiden zwei Arten von Schmerz:

Den Verletzungsschmerz und den degenerativen Schmerz. Der Verletzungsschmerz entsteht durch ein plötzliches Ereignis, z.B. eine Verstauchung des Fussgelenkes. Dieses Trauma erfordert eine momentane Ruhigstellung. Der degenerative Schmerz entsteht über einen längeren Zeitraum, z.B. durch eingeschränkte oder einseitige Bewegungen.

Anatomie

Bei jeder Bewegung wird nicht nur ein Muskel, sondern immer auch der dazugehörige Gegenmuskel eingesetzt (Spieler-Gegenspieler). Entsteht im Zusammenspiel dieser beiden Muskeln nun ein Ungleichgewicht durch ungleich benutze oder trainierte Muskulatur (z.B. am Arbeitsplatz, beim Sport, beim Ausüben eines Hobbys etc.), entsteht ein starkes Druck-Zug-Missverhältnis. Auf dieses reagiert unser Gehirn mit einer Schmerzwahrnehmung, wie z.B. Migräne, Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Hexenschuss oder Rückenschmerzen.

Technik

Das oben beschriebene Ungleichgewicht und die damit einhergehende Fehlspannung wird mit der Manuellen Schmerztherapie MST behandelt.

Diese Therapie löst mit gezieltem Druck an den Muskelsehnenpunkten die Fehlspannung.

Um eine längerfristige Verbesserung der Körperhaltung und eine Reduzierung der Schmerzen zu erzielen, werden während der Therapie zusätzlich spezifische Übungen vermittelt. Diese lassen sich einfach in den Alltag integrieren und dienen folglich als Hilfe zur Selbsthilfe.

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